Der Tag 2 des Red Corner Festivals 2010 war wiederum sehr gut besucht. Einerseits wegen der bekannten Bands, andererseits aufgrund des Topwetters. Bei 35 Grad konnte man die härteren Bands des diesjährigen Line-ups anhören und sich dazu bewegen. Sowohl aus der Umgebung als auch aus anderen weit entlegenen Winkeln des Freistaats kamen viele Jugendliche um mal wieder eine richtig krasse Party zu feiern. Allein auf dem Zeltplatz gruppierten sich viele Leute mit zahlreichen Soundanlagen, um auch gute Stimmung neben der Bühne zu garantieren. Sowohl die Veranstalter als auch die Besucher profitierten von der guten Laune und das Festival ging ohne größere Vorfälle vonstatten.
Angefangen hat der Tag mit Hannes & The one man band und der Band Predominance, einer bekannten Nachwuchsband aus dem Landkreis. Später spielten noch andere Acts aus der Region, unter anderem Drowned in Dreams. Als Topacts des Tages kündigten sich neben den Niederländern Born from pain und 3 Feet smaller aus Österreich auch noch als Headliner die ungarische Band Ektomorf an. Je später der Abend, desto mehr Leute standen vor der Bühne und hatten auch umso mehr Spaß. Auch wenn die Genre der einzelnen Bands ziemlich in die Metal und Hardcore Richtung gingen, war auch an diesem Tag für jeden was dabei.
Neben einer großen Bühne konnten die Besucher noch andere kleinere Events besuchen. Für Essen und Trinken war natürlich gesorgt. Aber auch andere Stände wie zum Beispiel ein Tattoo- und Piercing-Stand konnten ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm bieten.
Die größten Aufgaben hatten wiedereinmal die Helfer des Red Corner Teams und andere Mitwirkende. Auf der Bühne musste auf und abgebaut werden für die jeweiligen Bands, rund um die Uhr musste für die Sicherheit der Festivalbesucher gesorgt werden, Essen und Getränke mussten greifbar sein und die Kasse musste besetzt sein. Aber auch viele weitere Vorbereitungen und Aufgaben mussten erfüllt werden. Ohne der freiwilligen Tatkraft der Helfer würde solche ein Festival nicht mehr auf die Beine gestellt werden können. Und das Wetter und die Hitze machte es umso schwerer die Anstrengungen aufzubringen.
Man sollte sich deswegen wirklich dankbar zeigen und danke sagen an die Organisatoren, Helfer und Mitwirkenden für ihren Einsatz und ihr Engagement. Außerdem sollte man hoffen, dass auch nächstes Jahr wieder dieses grandiose Festival auf die Beine gestellt wird und sich genug Helfer melden. Und nicht zu vergessen ist, dass das Red Corner zu den regionalen Höhepunkten des Jahres zählt, weswegen es einen richtigen Kultstatus erreicht hat und weiterhin stattfinden muss.
Weitere Bilder folgen !Text von päddü