Das
Red Corner Festival ist schon seit Jahren eines DER Festivitäten im Landkreis, wenn es um harte Stromgitarrenmusik geht. Doch in diesem Jahr entschied sich das Veranstaltungsteam das Line-Up neu auszurichten. So wurden prompt die "harten" Acts auf den Samstag komprimiert um freitags Platz für neue Musikrichtungen zu schaffen. So hörte man von Hip-Hop, über Independent bis hin zu Elektro-Pop. Eben ein bunter Abend. Und es schie,n als würde sich diese Neuausrichtung durchaus bezahlt machen.

Der Erfolg des
Red Corner Festivals baut auf vielen Säulen. Auf der einen Seite muss natürlich das ehrenamtliche Engagement der vielen Helfer erwähnt werden, welches sogar bis ins Jugendparlament hineinreicht. Jeder weiß, dass ein Festival ohne den vielen "Helping-Hands" nicht funktionieren kann. Auf der anderen Seite pflegt das RCF seit anbeginn seiner Tage eine strikte Preispolitik. So konnte man sich im Vorverkauf für schlappe 15 Euro plus der üblichen Gebühr ein Wochenendticket ergattern, oder alternativ an der Abendkasse für 21,-. Auch die Essens und Getränkepreise waren wie gehabt ganz tief im Keller. Das freut den Geldbeutel und man denkt sich doch glatt, für was man überhaupt Proviant auf den Campingplatz mitnehmen muss, denn man wird doch erstklassig vom Red Corner Küchen Team versorgt!

Wenn man diese Fakten auf der Hand sieht und sich dann noch das Line-Up ansieht, fragt man sich: "Wie machen die das nur?!?!" Das Preis-Leistungsverhältnis stimmt einfach auf ganzer Linie!

Doch nun nach der ganzen Schwärmerei endlich zur Musik! Der junge Moosburger Singer/Songwriter
Flouw hatte die Ehre das Festival zu eröffnen. Anschließend gab der
Surprise Act sein bestes (
Anm.d.Red.: Wo ich leider immer noch nicht weiß, wer das war! Bitte um Aufklärung, dann gibt's n Edit!

). Auch danach bewegten wir uns weiterhin in heimischen Gefilden, denn schließlich sollen die hiesigen Talente ja auch gefördert werden!

Die Independent Combo
Radio Riot und die Hip Hopper von
Die zickenden Tightbomben sind ja schon große Namen in der Region. Und so kam der Nachmittag zu einem gelungenen Abschluss, woraufhin das Feld den überregionaleren Acts überlassen wurde.
UhOh wusste, wie bereits am Uferlos, mit ihrer bunten Bühnenshow zu überzeugen. So gab's auch diesmal wieder Konfetti, ständig wechselnde Outfits der Sängerin oder der Gig wurde kurzzeitig inmitten des Publikums fortgeführt. Bei denen wird's einfach nicht langweilig!

Langsam wurde die Temperatur niedriger und wie zur rechten Zeit kam die bezaubernde
Fiva MC auf die Bühne um die erhitzten Gemüter bei ihrer Cooling-Down-Phase zu begleiten. So gab's deepe Texte mit dopen Beats, wie das die echten Hip-Hopper wohl zu sagen pflegen. Fiva muss man einfach lieben! Wen man aber auch lieben muss, sind die Jungs von
Rainer von Vielen mit ihrem selbst geprägten Elektro-Punk-Hop. Die Combo hat vor einiger Zeit noch im Studio geschmort, um uns diesen Sommer mit einer neuen Show umzuhauen. Definitiv gelungen!

Als Headliner holte man sich
Großstadtgeflüster aus Berlin nach Bayern. Mit ihrem Elektro-Pop finden sie sich schon seit langem in meiner Playlist und auch an diesem Abend sorgten sie für Begeisterung. Eine Band, die man hofft, wieder zu sehen!

Zur After-Hour holte dann
Limelight Connextion die Platten aus den Koffern und führte das elektronische Treiben des Headliners fort. Wie man sieht, ein Tag des Tanzens!
Abschließend bleibt nur zu sagen, dass dieser Abend zumindest meinen Geschmack auf voller Linie getroffen hat. Bleibt zu hoffen, dass das
Red Corner Festival auch nächstes Jahr wieder seine Tore am Degernpoint in Moosburg eröffnet und das geniale Konzept von heuer fortführt.
Links:
http://www.redcornerfestival.de/http://www.myspace.com/flouwmusichttp://www.myspace.com/weareradioriothttp://www.myspace.com/diezickendentightbombenhttp://myspace.com/uhohthebandhttp://www.myspace.com/fivasponyhofhttp://www.rainervonvielen.de/http://www.myspace.com/grossstadtgefluesterText von DaManu