Schon lange Zeit vor dem Einlass versammelten sich viele Fans vor den Türen des Gleis 1, um dann endlich beim Einlass ein Bändchen zu ergattern. Ein Konzert, auf das der Landkreis und weite Teile darüber hinaus schon sehnsüchtig seit 6 Monaten wartete, stand nun vor der Tür.
Den Anfang machten
Apathy in Elegance aus Landshut. Die junge Band hatte schon etliche Auftritte in dieser Umgebung und nun durften sie als Opener dieses grandiose Konzert eröffnen. Obwohl der Saal noch nicht sehr gefüllt war, schafften sie es schnell die Stimmung und die Bewegung seitens des Publikums zu heben. Ihre Art von Metalcore mit sehr gut durchdachten Breakdowns motiviert einfach dazu sich zu bewegen, mitzufeiern und zu singen. Alles in allem wieder ein solider und guter Auftritt und man freut sich bestimmt jetzt schon wieder auf den nächsten Gig. Zudem brachten sie noch ihre neuen Shirts mit, welche wie warme Semmeln unter die Leute gingen.
Kurz danach gaben sich die Sieger des Rage the Conest Finales 2009 die Ehre. Die 5 Münchner Jungs von
Fiasco Befalls brachten nicht nur ihren komplexen Stil aus der Landeshauptstadt mit, sondern auch eine große Anzahl von Fans. Die Anzahl der Leute stieg, genauso wie die Bewegung und die Stimmung im Konzertsaal. Natürlich wurde wieder ordentlich gemovt und der ein oder andere Gangshout war auch schon mit drin. Die guten Melodien und komplizierten Breakdowns zeichnen die Band aus und lassen sie in dieser Sparte sehr einzigartig sein. Das spiegelt sich zum Beispiel darin, dass sie vor kurzem ein Interview mit dem Mailorder Imperial Clothing hatten. Zu guter Letzt kann man sich wieder für einen perfekten Auftritt und für jede Menge Spaß bedanken.
Die sehr stark etablierte Band
Predominance hatte ein neues Intro und neue Songs im Gepäck und waren schon sehr heiß darauf, diese nun auch zum Besten zu geben. Türme von Menschen bei Gangshouts und krasse Stimmung und Bewegung, sowohl auf als auch vor der Bühne und im Pit waren nun nicht mehr zu vermeiden. Die Party hatte nun endgültig angefangen und man durften mit den Gewinnern des 2ten Platzes des Rage the Contest Finales 2009 abfeiern und jede Menge Spaß haben. Die Jungs verkörpern einfach Technik und Spaß in einem und das bringt die Fans immer wieder zur Bewegung. Aber nichts desto trotz können sich die Jungs nach ihrem super Gig keineswegs auf die faule Haut legen, denn nun wartet bei Red Corner 2010 am Samstag noch ein größeres Event auf sie und man hofft sehr, dass sich die Jungs bis dahin noch ein wenig steigern, um alles aus sich raus zu holen.
Und nun hatte die nächste sehr bekannte Band aus Freising ihr Karriereende in Sicht gestellt.
Traitors Last Words präsentierten sich in dieser Konstellation zum letzten Mal und versuchten noch einmal die Besucher zum Schwitzen zu bringen. Und der Schweiß tropfte, sowohl aufgrund der Hitze im Saal als auch durch die krassen Movs. Aber im Grunde kann man sich keinen besseren Abgang vorstellen, wenn man als Co-Headliner bei Texas in July auftreten kann und nochmal zeigen kann was in dieser Band steckt. Mal schaun, ob sich danach wieder eine Band herauskristallisiert. Aber man kann danke sagen für die krassen Gigs, bei denen ihr uns mit euren Songs beehrt habt.
Zuletzt kam natürlich noch der Headliner aus Lancaster, Pennsylvania. Auf diesen Moment haben viele Leute so lange gewartet und nun ist es endlich so weit.
Texas in July spielten ihren ersten Gig in Europa und das in einem kleinen Vorort von München. Aber sie wurden von einem randvollen Konzertsaal begrüßt. Schon nach dem ersten Song wurde geschnauft und geschwitzt. Das Lohhofer Juz war schon seit langem nicht mehr so gefüllt gewesen wie bei Texas in July. Im Pit war jede Menge los und auch bei den Gangshouts türmten sich alle über einander um an das Mikro zu gelangen. Eine überwältigende Show die bei allen Beteiligten super ankam.
Letzten Endes ein riesen DANKESCHÖN an den Sven von TLW und das Team vom Gleis 1 dafür, dass sie diesen Abend möglich gemacht haben.
Text von päddü