Noch relativ neu ist das Szenekulturforum in der General-von-Stein-Kaserne in Freising, dass uns diesen Abend ein tolles Lineup bot:
Wasted Words (die für „Beat The Pretty Lake“ einsprangen),
Drowned In Dreams,
Damien (die das Release ihrer neuen LP feierten) und als Headliner die Jungs von
The Blackout Argument aus München.
Eröffnet wurde der Abend von
Wasted Words die, man war erstaunt, tatsächlich ein Keyboard auf der Bühne hatten, etwas was man nicht allzu häufig sieht. Mal rockig, mal eher ruhig jedoch auch heftigere Parts in den Songs gab es zu hören. Klarer Gesang wie geshoutete Parts gab es zu diesem abwechslungsreichen Hintergrund. Dass die Jungs ohne Bassist auftreten mussten hielt sie nicht davon ab ihren Spaß zu haben.
Zweite Band des Abends waren die Moshburger, ähh Moosburger von
Drowned In Dreams. Wie immer bei ihnen ein Stichwort: Bewegung! Davon gab es auf der Bühne leider sogar mehr als in der Menge. Gangshouts blieben bis auf eine einzige Ausnahme ebenfalls aus. Nichts desto trotz zogen sie mit Aushilfsdrummer Stephan von „Traitors Last Words“ ihre Show durch. Alles in allem ein gelungener Auftritt.
Der Raum füllte sich nun, zweifelsohne waren die meisten Leute für die nächste Band da.
Damien standen nun auf der Bühne und boten ebenfalls eine alles andere als langweilige Show. Kaum zu glauben, denn es war für die 6 Jungs und Mädels richtig eng auf der Bühne. Nahezu alle Songs ihres neuen Albums „OMG.. We survived a horror movie“ wurden gespielt. Melodie, Shouts, Growls und weiblicher Gesang dazu eine energiegeladene Show, die auf das Publikum wirkte und sich nun auch die Menge bewegte. Fazit: Zugabe! Dafür war jedoch leider keine Zeit und Damien beendeten ihren Auftritt.
Leider war es nun beim Headliner
The Blackout Argument fast leer. Vielleicht zwei Dutzend Leute waren noch da um sich die Münchner anzuhören. Trotzdem zogen sie ihre Show durch. Ein etwas anderer Sound war geboten: Heftig, jedoch auch melodisch und einem ausgewogenen Verhältnis aus Shouts und klarem Gesang. Es schien sie nicht zu stören, dass sich der Raum merklich geleert hatte. Mit Energie und Spaß spielten sie ihre Songs und boten einen gelungen Abschluss für diesen abwechslungsreichen Abend.
Text von Ebnaa