Als erste Veranstaltung die ich besuchen wollte in der Lindenkeller-Saison 09/10 habe ich nicht ohne Grund
Up in the Bas(s)ement ausgewählt. Bereits in den letzten Jahren zeigten uns die Veranstalter
Alex und
Flip, was es heißt, den Lindenkeller in eine richtige Techno-Höhle zu verwandeln.
Das Grundrezept ist ganz einfach, man sucht sich eine schöne Location, die das Unterhaus des Lindenkellers zweifelsohne ist. Besorgt sich eine Anlage die mächtig rummst. Bucht ein paar nette Acts. Und sorgt dafür, dass auch das Auge mitessen kann.

Die beiden haben auch diesmal wieder bewiesen, dass sie wissen, was eine gute Party ausmacht. Um den Schalldruck auf den nötigen Pegel zu heben, haben sie die größte Anlage, die ich in meiner bisherigen Lindenkellerlaufbahn gesehen habe, besorgt. Bei den Acts konnten sie mit den
Freisinger Herzbuben aka
Dichter als Denker,
Alex Soap und
Sonor im Bereich der Local Heroes glänzen. Als Main-Act holte man sich
Super Flu ins Haus. Besonders
Alex Soap wurde schon seit geraumer Zeit vermisst und glänzte in alter
Beatfreakz Manier an den Tables.
Super Flu war der absolute Hammer des Abends. Ein Act der ein Garant für gute Stimmung sein sollte. So wurde doch die Anlage bis an den Anschlag ihrer Fähigkeiten gefahren und jeder der Anwesenden fühlte sich einfach gezwungen zu ihrem heftigen 4-to-the-floor Gewummer abzugehen.

Auch an die optischen Leckerbissen hat man gedacht. Und so holte man sich
Movimento Imago ins Haus, der in Freisng bereits eine feste größe ist, wenn es um audiovisuelle Installationen geht. Der Bühnenaufbau präsentierte sich komplett neu, so fand man 2 Leinwände vor, die nicht nur von vorne mit bewegten Bildern beleuchtet wurden, sondern auch von hinten mit statischem bunten Licht versorgt wurden. Als "Raumtrenner" diente dann als optisches High-Light die größte Leinwand, die ich im Unterhaus je gesehen hab.

Bereits letztes Jahr gab es eine Installation mit 3 Leinwänden, auch gab es eine große Anlage und gute Acts sowieso. In diesem Jahr war alles einfach größer, größere und bessere Leinwände, fettere Acts, fettere Anlage. Dies alles rechtfertigte nicht zuletzt auch den gestiegenen Eintrittspreis in vollen Maßen. 8,- für eine der besten Partys im Jahr sind definitiv nicht zuviel des Guten.
Ein Wunsch hätte ich dann doch noch...

Einen kleinen Tick mehr Licht, damit das mit dem Fotografieren nicht so schwierig ist. Ich entschuldige mich an dieser Stelle für die relativ magere Ausbeute an Bildern.

Nichtsdestotrotz freue ich mich bereits jetzt schon auf das nächste Jahr, wenn die Macher dieser Party-Reihe wieder zu
Up in the Bas(s)ement rufen. Ich werde definitiv kommen.
Links:http://myspace.com/superfludehttp://www.super-flu.deText von DaManu