Mittelalterliches Flair im Hanflabyrinth konnte man gestern zur allseits bekannten Geisternacht erleben.
Anstelle der Geister mit Kettensägen oder grauenhaften Masken schlichen gefährliche Wegelagerer mit Äxten, grüne Kobolde, Hexen und andere (oft nicht ganz definierbare) Ungeheuer durch die Wege des Hanffeldes.
Die Flucht vor diesen anhänglichen Zeitgenossen war nicht einfach. Viele Hanfstauden hängen inzwischen mitten im Weg, so dass der eine oder andere darüber stolperte oder hängen blieb.
Am Rand der Geisternacht konnte man sich mit Würstchen, Schupfnudeln und Met stärken. Anschließend konnte man dem mittelalterlichen Lagerleben bei Nacht beiwohnen und den Männern, die im Zweikampfmit brennenden Fackeln gegeneinandern antraten, zusehen.
Der Besucherandrang hielt sich etwas in Grenzen. Vielleicht lag es am zeitgleich stattfindenden Volksfest. Oder, einigen sind möglicherweise die Geisternächte zu eintönig geworden.
Die Mittelalter-Geisternacht war jedenfalls eine tolle Abwechslung und auch ein gelungener Abschluss der diesjährigen Geisternächte im Hanf.
See you in 2008?! 
Text von Plitsch Platsch